SW Düsseldorf: Erfolgreiches Smallworld-Upgrade Print option in slimbox / lytebox? (info)

Im April 2009 wurde bei der Stadtwerke Düsseldorf AG der Releasewechsel von Smallworld 3.2 auf 4.1 abgeschlossen und damit planmäßig der Produktivbetrieb mit Smallworld 4.1 aufgenommen.

Stadtwerke Düsseldorf AGAusgangspunkt für den Versionswechsel bildete eine gemeinsam mit GE Energy durchgeführte Voranalyse, in der die bestehende Systemumgebung und die unternehmensspezifischen Anpassungen geprüft wurden. In der darauffolgenden Ausschreibung wurde GRINTEC mit der Installation der der Basiskomponenten (Smallworld Core, Fachschalen Strom, Wasser, Gas und Fernwärme), dem Upgrade aller unternehmensspezifischen Anpassungen und den Anwenderschulungen beauftragt. Die Umstellung der SAP-Anbindung und einer wasserwirtschaftlichen Applikation wurden getrennt vergeben.

Modulumstellung in Rekordzeit

Der Umfang des Projektes  lässt sich wohl am besten an Hand von  Zahlen beschreiben: Im Laufe des langjährigen Smallworld-Einsatzes bei den Stadtwerken Düsseldorf sind eine Reihe unternehmensspezifischer Funktionen und Erweiterungen entstanden. Für den Upgrade dieser Individualanpassungen mussten bei GRINTEC über 500 Dateien mit ca. 70.000 Codezeilen geprüft und umgestellt werden! Für die termingerechte Auslieferung zur ersten Testphase Anfang September 2008 hatte diese Umstellung innerhalb von nur 9 Wochen zu erfolgen.

Professionelle Projektorganisation

Besonderes Augenmerk wurde auf das Projektmanagement gelegt. Das Projektkernteam unter Leitung von Frau Ute Dickmann wurde aus Teilprojektleiter und externen Partnern gebildet. Über die Teilprojekte wurde die fachliche Zuständigkeit zu den einzelnen Fachbereichen der Stadtwerke Düsseldorf sichergestellt. Den Fachbereichen kam insbesondere im zweistufigen Testbetrieb eine wichtige Rolle zu, um allfällige bei der Umstellung entstandene Fehler möglichst frühzeitig zu lokalisieren und zu bearbeiten.

Schlüsselfaktor Mitarbeiter

Die bestmögliche Einbindung der Anwender ist für die Stadtwerke Düsseldorf AG ein weiterer wesentlicher Schlüsselfaktor für den Erfolg des Releasewechsel-Projektes. An die 150 Mitarbeiter aus den Bereichen Erfassung und Auskunft wurden in die neue Systemumgebung eingeschult! Neben der Einschulung in die Erweiterungen der neuen Benutzeroberfläche wurden diese Schulungstermine auch genutzt, um generelle Themen zum Einsatz des Netzinformationssystems zu vertiefen. Dadurch war die Schulung für viele Teilnehmer auch eine gute Gelegenheit, um die Einsatzmöglichkeiten des Systems noch besser kennen zu lernen.

Planmäßig zum Erfolg

Da wegen der IT-Sicherheitsrichtlinien der Stadtwerke Düsseldorf während des Upgrades kein Fernwartungszugang möglich war, wurde bei GRINTEC eine entsprechende Referenzinstallation geführt. Dadurch war eine optimale Unterstützung auch von Graz aus möglich und konnte ein bestmöglicher Support garantiert werden. Ein regelmäßiges Berichtswesen und der laufende Kontakt mit dem Kunden stellten sicher, dass das Projekt termingerecht und planmäßig zur Zufriedenheit des Auftraggebers abgeschlossen werden konnte.